Burundi : Plus de 1200 personnes tuées depuis avril 2015 (ONG locale)

Burundi : Plus de 1200 personnes tuées depuis avril 2015 (ONG locale)

Laut der lokalen Nichtregierungsorganisation Burundische Liga der Menschenrechte (Ligue Iteka) sind seit April 2015, dem Beginn der burundischen Krise, mehr als 1200 Personen umgekommen. In einem am 01.07.2016 veröffentlichten Bericht spricht sie zusätzlich zu den Toten von 437 vermissten Personen, 326 gefolterten Personen und 5039 willkürlichen Verhaftungen.

Seitdem Präsident Pierre Nkurunziza seine Kandidatur für ein drittes Mandat anmeldete, was den Beginn der Krise markierte, wurden mindestens 1296 Menschen getötet, so die Ligue Iteka. Das dritte Mandat des Präsidenten bezeichnet sie als „verfassungswidrig“.

Im Hinblick auf das zweite Quartal 2017 hat die Ligue Iteka mindestens 100 Tote, 51 Vermisste, 74 gefolterte Personen, 21 Fälle von geschlechtsspezifischer Gewalt, 658 willkürliche Verhaftungen und 51 Verletzte dokumentiert. Sie ist der Meinung, dass die offiziellen Zahlen, durch die Umstände unter denen sie gesammelt werden, verfälscht und unterschätzt werden.

Seit mehr als zwei Jahren befindet sich Burundi in einer politische Krise, die zu heftigen Gewaltausschreitungen führt. Diese Gewalt zwang laut des jüngsten Berichtes des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen für Flüchtlinge (UNHCR) mehr als 420.000 Menschen dazu, das Land zu verlassen.

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Erscheinungsdatum

05 Juli 2017

Themen

Gewalt; Unruhen