Kinshasa ferme la Maison Schengen et dénonce "l'ingérence belge"

Kinshasa ferme la Maison Schengen et dénonce "l'ingérence belge"

Medienberichte haben heute bekannt gegeben, dass die belgische Entwicklungsagentur und das Schengen-Haus in Kinshasa, das ebenfalls unter belgischer Leitung steht, geschlossen werden sollen. Dies ist die Reaktion der kongolesischen Regierung auf die diplomatische Krise zwischen der DR Kongo und Belgien. Belgien hatte zuletzt stark die Menschenrechtsverletzungen im Land und das Handeln der kongolesischen Regierung kritisiert.

Das Schengen-Haus entstand am 5. April 2010 aus einer belgisch-portugiesischen Initiative und ist in Kinshasa für die Ausgabe von Visa für 17 Länder aus dem Schengenabkommen und Norwegen zuständig. Mit der Schließung des Hauses wird die Verantwortung Visa für den europäischen Schengenraum auszustellen wieder an die jeweiligen Botschaften zurückgegeben. Daher hat die kongolesische Entscheidung nun nicht mehr nur Rückwirkungen auf Belgien sondern auch weitere Länder der Europäischen Union.

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Erscheinungsdatum

25 Januar 2018

Themen

EU