RDC: 36 réfugiés burundais tués par l'armée, l'ONU condamne

RDC: 36 réfugiés burundais tués par l'armée, l'ONU condamne

Mindestens 36 burundischen Flüchtlinge sind am Freitag in Kamanyola in der DR Kongo getötet worden, als sie gegen die Abschiebungen nach Brurundi demonstrierten. Augenzeugenberichten zufolge schossen Angehörige der kongolesischen Armee auf die unbewaffneten Fluchtlinge und es gab neben den Toten über 100 Verletzte. Im Zuge der Ausschreitungen kam es ebenfalls zum Tod eines kongolesischen Offiziers. Der Tod dieses Offiziers, sei laut MONUSCO-Qellen Auslöser für die Eskalation gewesen. Andere Quellen berichten von einem geplanten Vorgehen gegen die burundischen Flüchtlinge und führen Zeugenberichte an, die auch burundische Soldaten und Angehörige der Jugendmiliz Imbonerakure unter den bewaffneten in der Uniform der kongolesischen Armee FARDC erkannt haben wollen.

Die der Flüchtlingsrat der Vereinten Nationen verurteile das Blutbad und fordert eine Aufklärung, wie es zu dem tragischen Zwischenfall kommen konnte.

Ausführliche Berichte auf Französisch zu dem Vorfall finden Sie hier und hier.

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Erscheinungsdatum

19 September 2017

Themen

Menschenrechtsverletzung, Flüchtlinge, Armee