RDC : une commission va enquêter sur l’attaque de la prison de Makala

RDC : une commission va enquêter sur l’attaque de la prison de Makala

Diesen Donnerstag, am 18. Mai 2017, kündigten die kongolesischen Behörden die Einrichtung einer Untersuchungskommission an, um die Umstände des nächtlichen Angriffs auf das Gefängnis von Kinshasa zu klären. Am Tag zuvor war das Gefängnis Schauplatz einer Massenflucht von Gefängnisinsassen geworden. Es wird mittlerweile geschätzt, dass nicht nur 50 sondern mehrere tausend während des Ereignisses entkommen konnten. In einer Pressemitteilung rief die kongolesische Polizei die Bevölkerung von Kinsahsa auf, die Anwesenheit von eventuell entflohenen Häftlingen in ihrer Nachbarschaft zu melden.

Der Überfall wurde laut Regierungssprecher Lambert Mede von der politisch-religiösen Miliz Bundu di Kongo verübt, um ihren Anführer Ne Muanda Nsemi zu befreien. Dieser wird der Durchführung einer Reihe von Angriffen gegen Symbole und Repräsentanten des Staates zwischen Januar und Februar 2016 beschuldigt. Er wurde Anfang März in Kinshasa festgenommen. Zuvor hatte er für einen Aufstand gegen Präsident Joseph Kabila nach einem gescheiterten Versuch der Versöhnung mit dem Staatschef Ende 2016 appelliert.

Seine Flucht markiert ein symbolisches Datum, da der 17. Mai der Tag ist, an dem vor 20 Jahren der Sturz des Diktators Motubu Sese Seko und die Ankunft von Laurent Kabila, Josephs Kabilas Vater, stattfand. 

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Erscheinungsdatum

19 Mai 2017

Themen

Unruhen; Opposition