ÖNZ-Dossier: Verstetigter Konflikt mit neuen Eskalationsstufen: Wachsende Unsicherheit in der DR Kongo

ÖNZ-Dossier: Verstetigter Konflikt mit neuen Eskalationsstufen: Wachsende Unsicherheit in der DR Kongo

Mit dem Fokus auf drei konfliktreiche Regionen beschreibt dieses Dossier die sich verschlechternde Sicherheitslage in den östlichen Provinzen der DR Kongo im Jahr 2020. Neben Angehörigen der staatlichen Sicherheitskräfte wie der kongolesischen Armee FARDC sind zahlreiche Milizen für die gewaltvollen Übergriffe und anhaltenden Konflikte verantwortlich. Dabei handelt es sich sowohl um lokale als auch aus den Nachbarländern stammende Milizgruppen.

Der andauernde Machtkampf innerhalb der kongolesischen Regierung und überregionale Partikularinteressen treiben die Konfliktparteien an. Strukturelle Defizite sorgen dafür, dass den ständig neu aufflammenden Gewaltherden kaum Einhalt geboten wird. Am Beispiel von fünf regionalen Konflikten werden Konfliktursachen und Akteur:innen punktuell aufgezeigt.

Die daraus resultierenden politischen Forderungen umfassen unter anderen die Bekämpfung der Straflosigkeit, das Schaffen von Alternativen wie wirtschaftliche Perspektiven für v.a. junge Menschen, ein umfassendes und nachhaltiges Demobilisierungsprogramm und eine Reform des Sicherheitsapparates.

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