Soutenir la population burundaise face à la crise économique

Soutenir la population burundaise face à la crise économique

Burundi befindet sich seit 2015 in einer sich zuspitzenden Wirtschaftskrise. Die steigende Arbeitslosigkeit und sinkende Kaufkraft führten zu Verarmung in der Bevölkerung und bergen das Risiko, die sozioökonomischen Fortschritte seit 2000 wieder aufzuheben. Im Zuge dessen verschlechtert sich auch die Gesundheits- und Bildungssituation, da viele Ärzte das Land verlassen und Stipendien oder Lehrergehälter nicht ausgezahlt werden. Zugleich verschärft die burundische  Regierung durch verschiedene Maßnahmen die Lage. Im Rahmen eines umstrittenen Referendums im Mai dieses Jahres kam es zu Gewaltausbrüchen und Verhaftungen. Es wurden neue Steuern eingeführt, um Wahlen zu finanzieren und einige Banken kamen in Schwierigkeiten, nachdem sie unter Druck der Regierung weitere Darlehn gewähren mussten.

Die Europäische Union war einer der wichtigsten Geldgeber der Regierung, hat aber aufgrund von Menschenrechtsverletzungen die finanziellen Zuschüsse stark gekürzt und unterstützt nun stärker internationale NGO’s, UN Agenturen oder Agenturen für Entwicklungshilfe aus EU Mitgliedsstaaten. Allerdings wird deren Handlungsspielraum durch die burundische Regierung stark begrenzt. Insgesamt wurde die Unterstützung seitens der EU zurückgeschraubt. Es müssen jedoch andere Wege gefunden werden um der lokalen Bevölkerung zu helfen.

Den Bericht der International Crisis Group finden Sie nebenstehend auf französischer Sprache.

Aktuelles zum Thema

Erscheinungsdatum

19 September 2018

Themen

EU, Wirtschaftskrise, Armut