Congo Research Group: Bericht zur Gewalt um Beni

Congo Research Group: Bericht zur Gewalt um Beni

Im Nordosten der DR Kongo, um Beni, wurden zwischen Oktober 2014 und Dezember 2015 insgesamt 511 Menschen gewaltsam umgebracht. Die UN-Mission und die kongolesische Regierung machen vor allem die ugandischen Rebellen der AFD verantwortlich. Die CRG, ein unabhängiges Forschungsprojekt an der New York University, sieht in ihrem Bericht, für den sie hunderte vor den Massakern Geflohene befragte, noch erheblichen Aufklärungsbedarf.

Sie kommen nach ihren Untersuchungen zum Schluss, dass auch Mitglieder der FARDC, also des kongolesischen Militärs, ehemalige Kämpfer der Rebellengruppe RCD und andere regionale Milizen an den Massakern beteiligt waren.

Daher ruft die Congo Research Group sowohl die kongolesische Regierung als auch die MONUSCO auf, Untersuchungskommissionen für die besorgniserregenden Vorgänge um Beni einzuberufen. 

Sie finden den ausführlichen Bericht auf französisch und eine Infografik als pdf an der Seite. 

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Erscheinungsdatum

22 März 2016

Themen

Gewalt, Menschenrechte, Milizen