Nick Turse – A Slaughter in Silence – How a brutal ethnic cleansing campaign in DRC was made worse by Trump’s “America First” policies and the world’s neglect.

Nick Turse – A Slaughter in Silence – How a brutal ethnic cleansing campaign in DRC was made worse by Trump’s “America First” policies and the world’s neglect.

Ab Dezember 2017 kam es in Ituri, der östlichen Provinz der DR Kongo, zu zahlreichen Massakern. Die Angriffe richteten sich vor allem gegen die Bevölkerungsgruppe der Hema. Nach einer längeren Zeit relativen Friedens kam dieser Ausbruch an Gewalt für viele sehr überraschend. Es sind Gerüchte im Umlauf, dass eine Destabilisierung des Landes seitens der Regierung gefördert wird, um die im Dezember 2018 anstehende Wahl abermals verschieben zu können.  Aufgrund  der zahlreichen Übergriffe wurden 350 000 Menschen vertrieben, 50 000 von ihnen flohen übe den Lake Albert nach Uganda.

Einer der Gründe für das plötzlichen Aufkommen der Massaker könnten finanzielle Kürzungen für die MONUSCO sein. Die Präsenz dieser UN-Friedensmission senkte nachweislich die Gewalt in umliegenden Regionen. Allerdings musste sie kürzlich aufgrund fehlender Gelder einige ihrer Stützpunkte in Ituri schließen.

Inzwischen heißt es von offizieller Seite, die Lage in Ituri habe sich beruhigt. Ein Großteil der Flüchtlinge ist auch wieder in die Heimatdörfer zurückgekehrt. Viele haben jedoch Angst vor der Heimkehr, da vor Ort kein Militär präsent ist um Sicherheit zu gewährleisten. Vereinzelte Meldungen von Angriffen auf Menschen und ihre Habseligkeiten halten auch weiterhin an. 

Nick Turse interviewte in dieser Zeit über 300 Personen in der DR Kongo und in Flüchtlingscamps in Uganda. Sieben seiner Gesprächspartner, Augenzeugen und Überlebende der Massaker lässt er hier direkt zu Wort kommen. Seine vierteilige Reportage  auf Englisch finden Sie hier.

Aktuelles zum Thema

Erscheinungsdatum

20 August 2018

Themen

Massaker, Flüchtlinge, Monusco