After a Tarnished Election Opposition Figure Takes Over in Congo

After a Tarnished Election Opposition Figure Takes Over in Congo

Knapp vier Wochen nach der Präsidentschaftswahl in der DR Kongo hat Felix Tshisekedi am Donnerstag den Amtseid abgelegt. In seiner Rede zum Amtsantritt versprach er, die Korruption im Land zu bekämpfen und alle politischen Gefangen freizulassen. Gegenüber seinem Vorgänger, Joseph Kabila, bedankte er sich einerseits für dessen Bemühungen, dass Land wieder zu vereinen. Andererseits betonte Tshisekedi auch seine Unabhängigkeit von Kabila und wies auf die schwierigen Zeiten hin, die die Opposition unter der Präsidentschaft von Kabila erleben musste.

Trotz großer Bedenken an der Richtigkeit des Wahlergebnisses begrüßten viele benachbarte Staaten sowie die USA den ersten friedlichen Machtwechsel seitdem die DR Kongo 1960 ihre Unabhängigkeit erlangt hat. Bei der Zeremonie war neben einigen Funktionären allerdings nur Uhuru Kenyatta, der Präsident Kenias, als Staatsoberhaupt vertreten.

Vor der Amtseinführung Tshisekedis gab es große Diskussionen über das von der Wahlkommission veröffentlichte Ergebnis. Zudem wurde die Wahl in drei Wahlbezirken auf Grund der Ebola-Epidemie und gewalttätigen Ausschreitungen noch nicht durchgeführt. Der unterlegene Oppositionskandidat Martin Fayulu scheiterte allerdings mit einer Klage vor dem kongolesischen Verfassungsgericht.

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Erscheinungsdatum

25 Januar 2019

Themen

Präsidentschaftswahl, Demokratie