Bilanz: Félix Tshisekedi ist 100 Tage im Amt

Bilanz: Félix Tshisekedi ist 100 Tage im Amt

100 Tage nach Félix Tshisekedis Amtsantritt hat der DR Kongo weder einen Premierminister noch eine Regierung. Innerhalb des Landes scheint es, als hätte Thisekedi keine Handlungsgewalt, Joseph Kabila übt weiterhin seine Macht auf das Parlament aus. Dies hat Tshisekedi zu mehreren Auslandsaufenthalten bewegt, wohl um seine Legitimation im Ausland bestätigen zu wollen und sich Bündnispartner in den anliegenden Ländern in Angola und Uganda und den Vereinigten Staaten gegen Kabila zu sichern.

Während seines Besuchs in den USA kündigte Tshisekedi an, entschlossen gegen das diktatorische Regime seines Vorgängers Joseph Kabila vorzugehen. Stattdessen scheint es jedoch, als teste Tshisekedi seinen Handlungsspielraum vorsichtig aus, indem er sich erst dem Straßenbau und der Freilassung politisch Gefangener widmet.

Kabila möchte einen Premierminister im Amt sehen, der weiter seine Interessen vertritt. Thisekedi steht unter Druck, ein Premierminister aus Kabilas Lager würde von seinen Unterstützern und der internationalen Gemeinschaft nicht akzeptiert werden.

Eines seiner Wahlversprechen war es, die Sicherheit im Osten des Landes wiederherzustellen, in dem er den Militärstab in die Stadt Beni in Nord-Kivu verlegt, eine Stadt die unter Serien von Massakern durch bewaffnete Gruppen leidet. In dieser Hinsicht erfolgten jedoch noch keine konkreten Schritte.  

Unsicher ist, ob die Bevölkerung geduldig bleibt.

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Erscheinungsdatum

07 Mai 2019

Themen

Präsidentschaftswahl, Demokratie, Korruption, Politik