Burundi seeks extradition of rebels from Rwanda

Burundi seeks extradition of rebels from Rwanda

Laut Ruanda wurden die burundischen, mutmaßlichen Verbrecher, die sich als Mitglieder der Roten Tabara - einer bewaffneten Rebellengruppe - identifizierten, am 29. September im Nyungwe-Wald festgenommen.

Nach Angaben der Rwanda Defence Force (RDF) wurde der Vorfall dem Expanded Joint Verification Mechanism (EJVM), einem regionalen Konfliktüberwachungsteam im Rahmen der Internationalen Konferenz über die Region der Großen Seen (ICGLR), gemeldet. 

Darauf veröffentlichte Burundi am Sonntag eine Erklärung, in der die Auslieferung der "Gruppe bewaffneter Banditen" gefordert wurde. Zudem heißt es in der Erklärung, dass die Militanten Ruanda als Versteck nutzten, um Verbrechen in Burundi zu begehen.

In der Vergangenheit gab es oftmals gegenseitige Anschuldigungen der beiden Staaten im Zusammenhang mit der Unterstützung von Rebellengruppen. Dennoch begrüßte Bujumbura die aktuellen Ergebnisse des Informationsaustausches mit den lokalen Sicherheitskräften Ruandas, die es ermöglicht haben, die Bewegungen der Militanten zu lokalisieren. 

Um weitere Spannungen abzubauen und eine gemeinsame Strategie zu finden, trafen sich Militärbeamte aus beiden Ländern im August zum ersten Mal seit fünf Jahren öffentlich. Bei dem von der ICGLR einberufenen Treffen haben die beiden Länder Mittel zur Durchsetzung der Sicherheit an ihrer gemeinsamen Grenze ausgehandelt. 

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Erscheinungsdatum

06 Oktober 2020

Themen

Gewalt, Dialog, Verhaftungen, Rebellengruppen