Burundi to welcome 2000 refugees from Tanzania per week

Burundi to welcome 2000 refugees from Tanzania per week

Bei einem Besuch des burundischen Innenministers, Pascal Barandagiye, in Tansania vergangene Woche, haben die burundische und tansanische Regierung eine Abmachung zur Rückführung der sich in Tansania befindenden burundischen Flüchtlinge unterzeichnet. Bereits im März 2018 einigten sich die beiden Regierungen gemeinsam mit dem Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen UNHCR auf eine Rückführung der Flüchtlinge nach Burundi. Die angestrebte Rückführung von bis zu 2.000 burundischen Flüchtlingen pro Woche soll nun verstärkt in Angriff genommen werden.

Der burundische Innenminister äußerte sich nach seinem zweitätigen Besuch in den tansanischen Flüchtlingscamps Nduta und Mtendeli optimistisch: Er gehe davon aus, dass bis zum Ende des Jahres die Rückführung aller sich in Tansania befindenden burundischen Flüchtlinge abgeschlossen sei. Der UNHCR habe seine Unterstüzung angeboten und Burundi sei bereit, alle aufzunehmen.

Seit der burundischen Krise im Jahr 2015 hat der UNHCR 342.864 burundische Flüchtlinge in den Nachbarländern registriert. Tansania beherbergt mit 183.707 die größte Anzahl.

Der Vorsitzende der burundischen Oppositionsplattform CNARED im Exil, Anicet Niyonkuru, äußerte sich kritisch zu dem Abkommen und geht davon aus, dass die Rückführung unter Zwang geschehe. Tansania, welches die Internationale Konvention zum Schutz Geflüchteter unterzeichnet habe, sollte sich nicht auf solch eine Abmachung einlassen.

Den Artikel auf Englisch finden sie unter diesem Link.

Ähnliche Pressespiegel

Aktuelles zum Thema

Erscheinungsdatum

28 August 2019

Themen

Konflikt, Flüchtlinge, Präsidentschaftswahlen