Burundi/Rwanda: presse: Kigali cède partiellement aux demandes de Bujumbura

Burundi/Rwanda: presse: Kigali cède partiellement aux demandes de Bujumbura

Die ruandische Regierung hat burundische Journalisten, die sich seit der Krise 2015 und der damit verbundenen Suspendierung der unabhängigen Medien im Exil in Ruanda befinden, dazu aufgefordert, nicht mehr von Ruanda aus zu arbeiten und sprach ein Sendeverbot aus. Dadurch soll die Annäherung mit der burundischen Regierung vorangetrieben werden, von der sich Ruanda ein Ende der Angriffe bewaffneter Gruppen aus Burundi auf seinem Staatsgebiet erhofft. Zurzeit befinden sich ungefähr vierzig Journalisten im Exil in Ruanda. Zusätzlich zum Sendeverbot hatten die burundischen Behörden darum gebeten, die bekanntesten Personen der burundischen Presse auszuliefern, was von Kigali jedoch abgelehnt wurde.

Journalisten betonten jedoch, dass sie sich nicht von dem Verbot einschränken lassen würden, da ohnehin ein Großteil ihrer Arbeit durch das Internet und die sozialen Medien aus dem Ausland geschehe.

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Erscheinungsdatum

21 April 2021

Themen

Pressefreiheit, Medien, Flüchtlinge