Cibitoke : des familles des Imbonerakure morts en RDC interdites de faire le deuil

Cibitoke : des familles des Imbonerakure morts en RDC interdites de faire le deuil

Zeugen berichten, dass den Familien der in der DR Kongo umgekommenen burundischen Imbonerakure untersagt werde öffentlich zu trauern, um den Militäreinsatz im Nachbarland zu vertuschen.

Mindestens zwölf Imbonerakure seien seit Ende Dezember bei Zusammenstößen zwischen der burundischen Armee und der Rebellengruppe RED Tabara im Ostkongo ums Leben gekommen. Da die Militärintervention nie offiziell bestätigt worden sei, wollen Verantwortliche der Verwaltung und der Ordnungs- und Sicherheitskräfte so vermeiden, dass die Öffentlichkeit über die Situation informiert werde. Die Familien der Verstorbenen seien im Zuge dessen aufgefordert worden, keine öffentlichen Trauerrituale durchzuführen und somit die Aufmerksamkeit der Medien auf die Geschehnisse im Kongo zu lenken, beklagten sich Angehörige der verstorbenen Kämpfer. Die Behörden hätten ihnen jedoch eine Schadensersatzzahlung von 500.000 burundischen Francs (ca. 220 Euro) versprochen, die in Zukunft sogar noch erhöht werden solle.

Immer wieder berichten Augenzeugen von Bewegungen von Kämpfern über die Grenze sowie von Rückführungen von Verletzten und Toten aus dem Kongo. Auch Quellen im Süd-Kivu und anonyme Militärmitglieder bestätigten, dass die burundische Armee bei den Auseinandersetzungen in der DR Kongo seit Mitte Dezember mehrere Männer und Verbündete verloren hat.

Ein Verantwortlicher der burundischen Armee bekräftigte hingegen am Mittwoch, dem 19. Januar, nochmals, dass keine burundischen Truppen in der DR Kongo aktiv seien.

Den vollständigen Artikel auf Französisch gibt es unter diesem Link.

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Erscheinungsdatum

21 Januar 2022

Themen

Gewalt, Sicherheitslage, Rebellen, Militär, Politik