Complaint against Alphamin Bisie Mining

Complaint against Alphamin Bisie Mining

Der Konflikt zwischen der Firma Alphamin Bisie Mining (ASM SA) und den Bergarbeitern in den Bisie Tin Mines in Walikale, gelegen in der Nord-Kivu-Region der DR Kongo, spitzt sich weiter zu. Daher schrieben zivilgesellschaftliche Organisationen, die sich mit natürlichen Ressourcen befassen, am 08. Juni 2018 einen Beschwerdebrief an den Justizbeauftragten der Firma ASM SA.

Der Brief umfasste drei Hauptanklagepunkte: Erstens sei das kongolesische Recht für Bergbau missachtet worden sein. Hierbei gäbe es einen unrechtmäßigen Prozess zur Genehmigung der Erforschung und Nutzung der Abbaugebiete. Die lokale Bevölkerung sollte mehr einbezogen und Richtlinien für Umweltschutz beachtet werden. Desweiteren beklagen die Organisationen schwere Menschenrechtsverletzungen der Arbeitskräfte im Bisie Tin Mine Projekt. Sie fordern mehr Transparenz seitens der kongolesischen Regierung und ASM SA bezüglich ihrer Vertragsbedingungen. Zudem bestehen sie auf die Wahrung der politischen und bürgerlichen Rechte der lokalen Bevölkerung. Als dritten Punkt fügten sie an, dass die Absichtserklärungen zwischen ASM SA und örtlichen Gemeinschaften sowie artisanalen Bergarbeitern nicht eingehalten werden würden.

Die zentralen Forderungen der zivilgesellschaftlichen Gruppen bestehen nun in der Zahlung von Schadensersatz durch ASM SA in Höhe von zwei Milliarden US-Dollar an die Betroffenen, die Veröffentlichung des Vertrags zwischen der kongolesischen Regierung und ASM SA sowie das Einstellen aller Aktivitäten von ASM SA, bis sie den oben genannten Anklagepunkten nachgekommen sind.

Den originalen Beschwerdebrief auf Französisch finden Sie nebenstehend.

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Erscheinungsdatum

14 Juni 2018

Themen

Rohstoffe, Wirtschaft, Konflikt, Zivilgesellschaft