Congo security forces killed dozens in anti-government protest: U.N.

Congo security forces killed dozens in anti-government protest: U.N.

In einem neu veröffentlichten Bericht informiert das Gemeinsame UN-Menschenrechtsbüro in der DR Kongo (UNJHRO), dass die nationalen Sicherheitskräfte während der Niederschlagung der Proteste vom 19./20. September mindestens 48 Menschen getötet haben. Da der Zugang zu den Leichenhallen eingeschränkt war, müsse man jedoch davon ausgehen, dass die tatsächliche Opferzahl um einiges höher sei. 

Der Grossteil der getöteten Zivilisten wurde von der Polizei, der Armee und der Präsidentengarde erschossen, andere zu Tode geschlagen oder verbrannt, so der Bericht. Nebst diesen Todesfällen dokumentierte das UNJHRO zwischen dem 19. und 21. September mindestens 422 Fälle von Menschenrechtsverletzungen durch die Sicherheitskräfte. 

Gemäss dem Report liegen zudem Berichte vor, dass die Sicherheitskräfte Schlägertrupps angeheuert hätten. Mit der gezielten Absicht, während der Demonstrationen Unruhe zu stiften, seien Macheten und Geld an ca. 100 junge Männer verteilt worden. 

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Erscheinungsdatum

21 Oktober 2016

Themen

Präsidentschaftswahl, Gewalt, Menschenrechtsverletzung, Vereinte Nationen