Congo’s Neighbours Blame “Mafia Networks” for Illegal Exploitation of its Minerals

Congo’s Neighbours Blame “Mafia Networks” for Illegal Exploitation of its Minerals

Ursprünglich wollte der Präsident der Demokratischen Republik Kongo, Felix Tshisekedi, bereits am 13. September den ruandischen Paul Kagame, den ugandischen Yoweri Museveni, den burundischen Evariste Ndayishimiye und den angolanischen João Lourenço persönlich empfangen. Nach mehrfacher Vertagung fand das Gipfeltreffen nun am gestrigen Tage per Videokonferenz statt. Jedoch ohne den burundischen Präsidenten, welcher zunächst bilaterale Verhandlungen mit Kongo bevorzugt.

Auf der Agenda standen Themen, wie das wirtschaftliche Zusammenwachsen der Region, der Umgang mit der Pandemie, die blutigen Kämpfe in Kongos Ostprovinzen und die regelmäßigen Massaker an der Zivilbevölkerung in der Region Beni. Außerdem wurde über den illegalen Handel mit kongolesischen Mineralien gesprochen, welcher oftmals über Transitwege durch die Nachbarstaaten abgewickelt wird.

Im Vorfeld wurde in vielen UN-Berichten davon berichtet, dass Ruanda, Uganda, Tansania und Burundi allesamt am Schmugglergeschäft für Mineralien beteiligt sind. Die Nachbarstaaten haben jedoch einzeln jegliche offizielle Beteiligung an Schmuggelgeschäften von kongolesischen Mineralien dementiert.

Am Nachmittag endete der Gipfel mit einer knappen Erklärung. Darin bekräftigten die vier Staatschefs einmal mehr die Absicht, gemeinsam gegen die „negativen Kräfte und die bewaffneten Gruppen“ in der Region vorzugehen. Man werde alles dafür tun, die "vorhandenen Mechanismen" zu stärken, um deren Finanzierung zu stoppen und den illegalen Handel mit natürlichen Ressourcen zu unterbinden.

Bereits im September letzten Jahres hatte Tshisekedi mit denselben Nachbarländern die Idee, gemeinsame Militäreinsätze zu starten. Als die geplanten militärischen Opperationen scheiterten, entschied sich die ruandische Regierung für einen Alleingang.

Den vollständigen Artikel von The Chronicles finden Sie unter diesem Link.

Ergänzend finden Sie unter diesem Link einen Artikel der DW.

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Erscheinungsdatum

08 Oktober 2020

Themen

Konfliktrohstoffe, Dialog