Coopération – Des investisseurs allemands intéressés par la RDC

Coopération – Des investisseurs allemands intéressés par la RDC

Zum Ausbau seiner Wirtschaftsbeziehungen war Präsident Félix Tshisekedi vom 14.-15. November zu Besuch in Berlin. Nach Belgien und Frankreich ist Deutschland das dritte europäische Land, das Félix Tshisekedi seit seinem Amtseintritt im Januar besucht hat. Präsident Tshisekedi begann seinen zweitätigen Staatsbesuch mit einem Treffen mit dem Bundestagspräsidenten Wolfang Schäuble. Der restliche Tag galt Gesprächen mit deutschen Wirtschaftsakteuren. Im Haus der Deutschen Wirtschaft ermutigte Félix Tshisekedi Vertretern des BDI und des DIHK dazu, die DR Kongo bei der Bewältigung der Entwicklungsherausforderungen zu begleiten. Félix Tshisekedi schilderte ein zunehmend unternehmensfreundliches Umfeld, das die DR Kongo derzeit auszeichne, und stellte die Investitionsmöglichkeiten vor, die das Land dank seiner geostrategischen Lage im Herzen Afrikas bieten könnte. Im Bergbausektor soll die Verarbeitung kongolesischer Erze vor dem Export eine Möglichkeit darstellen, einen Mehrwert für die DR Kongo und deutschen Unternehmern zu schaffen. Im Verkehrssektor wurde ein Projekt zum Bau von 10.000 Kilometern Eisenbahnschienen angesprochen.

Am 15.11. wurde Präsident Tshisekedi vom Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier im Schloss Bellevue empfangen. Anschließend traf er sich mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zu einer Arbeitssitzung, an deren Ende die beiden Staatsoberhäupter eine Pressekonferenz hielten. Die Bereiche, in denen sich Angela Merkel eine wirtschaftliche Zusammenarbeit vorstellen kann sind die Entwicklungshilfe, die Verbesserung der Arbeitsbedingungen im Rohstoffbereich und der Ausbau von Kleinen Wasserkraftwerken. In sechs Monaten soll eine Zwischenbilanz gezogen werden, um zu überprüfen, wo Deutschland die DR Kongo unterstützen kann. Außerdem wird Deutschland 30 Millionen Euro für die Erhaltung der Regenwaldgebiete zur Verfügung stellen.

Mit dem Treffen habe Deutschland ein neues Kapitel der Beziehungen zur DR Kongo aufgeschlagen, sagte die Kanzlerin, ermöglicht durch eine Vielzahl mutiger Reformen, die der Präsident eingeleitet habe. Zum einen sei das die Freilassung politischer Gefangener, zum anderen die Unternehmungen bei den Bildungsaktivitäten und die Wiederaufnahme der Kontakte mit dem IWF. Letzteres sei auch die Grundlage dafür, deutschen Unternehmen Absicherungen für Investitionen anzubieten. Auch Präsident Tshisekedi erkannte das Problem der Glaubwürdigkeit der DR Kongo und versicherte ein verbessertes Geschäftsumfeld unter der Bekämpfung der Korruption.

Auf eine Frage zu seinem Verhältnis mit dem ehemaligen Präsidenten Joseph Kabila entgegnete Félix Tshisekedi, dass Kabila mit seiner langen Erfahrung ein Berater für ihn ist. Félix Tshisekedi würde Kabila zum Beispiel bei Problemen der Koalition und bei Regierungsangelegenheiten konsultieren.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier. Die Mitschrift der Pressekonferenz von Bundeskanzlerin Merkel und Präsidenten Thisekedi vom 15.11. finden Sie hier.

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Erscheinungsdatum

18 November 2019

Themen

Wirtschaft, Politik