Coronavirus – RDC: trois morts dans des manifestations contre la fermeture du grand marché

Coronavirus – RDC: trois morts dans des manifestations contre la fermeture du grand marché

Bei Demonstrationen in Kinshasa sind am Dienstag mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. Die Proteste richteten sich gegen die Einschränkungen aufgrund des Gesundheitsnotstands, den die kongolesische Regierung am 24. März verhängte und seitdem mehrere Male verlängerte. Hauptanliegen der Demonstrant*Innen war die Wiedereröffnung des größten Markts der Hauptstadt, damit sie ihre wirtschaftlichen Aktivitäten wieder aufnehmen können.

Augenzeugen zufolge habe die Polizei mindestens eine Person erschossen. Ein Sprecher der Provinzregierung wies die Vorwürfe zurück und warf wiederum den Demonstrant*Innen vor, Unruhe zu stiften. Ihm zufolge seien zwei Personen an einem Stromschlag gestorben und eine Person sei von Protestierenden zu Tode getrampelt worden. 9 Personen wurden wegen Verstoß gegen die Bestimmungen des Ausnahmezustands verhaftet.

Einige Demonstrant*Innen campierten am Zugang zum Stadteil Gombe, wo der Markt sich befindet und der seit dem 6. April vom Rest der Stadt isoliert ist.

Den vollständigen Artikel von La Libre Afrique finden Sie hier.

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Erscheinungsdatum

11 Juni 2020

Themen

Demonstrationen, COVID-19, Gewalt, Zivilgesellschaft