Covid: Burundi et RDCongo, pays les moins vaccinés du monde

Covid: Burundi et RDCongo, pays les moins vaccinés du monde

Burundi und die Demokratische Republik Kongo sind unter den Ländern mit der geringsten Impfquote weltweit. In beiden Staaten sind bislang weniger als 0,1% der Bevölkerung geimpft.

Während andere Staaten bereits Impfquoten nahe der 90% aufweisen können (Arabische Emirate, Portugal, Singapur), ist die Impfquote in Burundi und der DR Kongo weiterhin nicht über ein Prozent hinausgekommen. Gründe dafür liegen sowohl in der Haltung der beiden Staatschefs, als auch an einer mangelnden Infrastruktur und im Kongo an einem Mangel an Impfdosen. Burundis ehemaliger Präsident Pierre Nkurunziza hat die Präsenz des Corona-Virus in Burundi lange Zeit dementiert, bevor er 2020 verstorben ist, vermutlich an einer CoVid19-Infektion. Kongos Staatschef Félix Tshisekedi hatte eine umfassende Impfkampagne im Kongo lange boykottiert, erst im September 2021 konnte diese aufgenommen werden. Aktuell sind jedoch nur 56.000 Impfdosen im Land vorrätig – bei 85 bis 90 Millionen Einwohnern.
Glücklicherweise sind weder Burundi noch die DR Kongo besonders stark vom Coronavirus betroffen. Die Weltgesundheitsorganisation schätzt, dass 6 von 7 Infektionen in Afrika unbemerkt bleiben. Mögliche Erklärungen für diese Zahlen gibt es viele, beispielsweise den jüngeren Altersdurchschnitt der Bevölkerung. Neue Studien legen zudem nahe, dass ein Zusammenhang zwischen einer hohen Betroffenheit von Malaria-Infektionen und einer niedrigen Zahl schwerer CoVid19-Verläufe bestehen könnte.

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Erscheinungsdatum

06 Dezember 2021

Themen

COVID-19, Humanitäre Lage, Politik