Des tambourinaires burundais se volatilisent en plein concert ; Bujumbura en fait une affaire d’Etat

Des tambourinaires burundais se volatilisent en plein concert ; Bujumbura en fait une affaire d’Etat

Burundische Trommelspieler sind nach einem internationalen Kulturfestival in Freiburg in der Schweiz untergetaucht. Laut dem Veranstalter wollten die Musiker nicht in ihre Heimat zurückkehren, da sie dort um ihr Leben fürchten müssten. Belgien hatte ihnen für den Aufenthalt in der Schweiz die Visen ausgestellt. Der Generalsekretär der burundischen Regierung Philipe Nzobonariba gab bekannt, dass die Musiker laut nachträglichen Untersuchungen kein Visum hätten erhalten dürfen. Auch sei keiner burundischen Kulturorganisation diese Veranstaltung bekannt gewesen. Belgien wirft er vor, sich an Menschenhandel zu beteiligen. Die Musiker wiederum hätten in seiner Sicht kein anderes Ziel, als dem Ansehen Burundis zu schaden, insbesondere in Hinblick auf die Konferenz des UN Menschenrechtsrats, die kommenden September in Genf stattfinden wird.

In einer gemeinsamen Mittelung der Botschaften Belgiens, Frankreichs und der Niederlande sowie der Delegation der Europäischen Union und des diplomatischen Büros der Schweiz in Burundi reagieren die Betroffenen auf diese Vorwürfe. Alle Dokumente seien unter regelkonformen und strengsten Bedingungen geprüft und ausgestellt worden. Auch weisen sie die Anschuldigung zurück, das Ansehen Burundis in irgendeiner Form untergraben zu wollen.

Den vollständigen Presseartikel finden Sie hier in französischer Sprache.

Die Stellungnahme der Botschaften von Belgien, Frankreich, der Niederlande, der Europäischen Union und des diplomatischen Büro der Schweiz können Sie hier auf Französisch nachlesen.

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Erscheinungsdatum

29 August 2018

Themen

Internationale Gemeinschaft, Vereinte Nationen