DR Congo: More than 50 killed in gold mine collapse

DR Congo: More than 50 killed in gold mine collapse

Ein Erdrutsch, der durch tagelange heftige Regenfälle in der Region Süd-Kivu im Ostern der DR Kongo in der Nähe der Minen ausgelöst wurde, verursachte am Freitag den Einsturz von drei Goldminen in der Nähe der Stadt Kamituga. Dabei sind laut Angaben der lokalen Behörden mindestens 50 junge Menschen ums Leben gekommen.

Der Bürgermeister der Stadt Kamituga ordnete zwei Tage des Trauers um die Verstorbenen und der Wut über die prekären Arbeitsbedingungen an.

Dutzende von Menschen sterben jedes Jahr bei Unfällen in weitgehend unregulierten handwerklichen Minen in der DR Kongo, wo oft schlecht ausgerüstete Arbeiter nach weltweit begehrten Rohstoffen wie Gold, Kupfer und Kobalt graben.
Informeller Kleinbergbau in der DR Kongo und die zahlreichen, meist sehr jungen Bergarbeiter gehören zu den wichtigen Mineralienlieferanten für internationale Unternehmen wie Glencore und Barrick Gold. Die Rohstoffe werden in der Regel über Zwischenhändler an die Unternehmen weiterverkauft und die informell beschäftigten Kleinbergbauer erhalten nur einen Bruchteil des Anteils. Die Minen, in denen sie arbeiten, sind oft Schauplatz tödlicher Unfälle, aber nur in den seltensten Fällen werden die Vorfälle dokumentiert.

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Erscheinungsdatum

15 September 2020

Themen

Goldminen, Konfliktrohstoffe, Kleinbergbau, Rohstoffe