DR Congo peacekeeping: UN votes to scale down mission

DR Congo peacekeeping: UN votes to scale down mission

Die MONUSCO, die größte Friedensmission der Vereinten Nationen, wird für mindestens ein Jahr fortgeführt, jedoch deutlich reduziert. Die derzeit 19.000 Männer und Frauen umfassende Mission um 3.000 reduziert werden. Im Vorfeld war noch eine Aufstockung diskutiert worden.

Mehrere Mitgliedsstaaten hatten sich für eine Kürzung ausgesprochen, insbesondere die USA unter dem neuen Präsidenten Donald Trump. Die USA sind der größte Geldgeber der VN. Vergangenen Mittwoch hatte die US-amerikanische Botschafterin in der DR Kongo, Nikki Haley gefordert, die MONSUCO ganz einzustellen, da sie mit dem korrupten kongolesischen Regime kooperiere.

Die MONUSCO war 1999 während des zweiten Kongokrieges ins Leben gerufen worden. Damals ging es insbesondere darum, die Ostregionen zu befrieden, was bis heute nicht gelang. Seitdem kamen mehrere Krisenherde in dem Land hinzu. Die Gewalt in den Kasai-Provinzen wird immer extremer und großflächiger. Dort hat die Mission bislang gar keine Blauhelme im Einsatz.

Zwar wird die Wirksamkeit der größten und teuersten Friedensmission oftmals angezweifelt, einen Teilabzug bezeichnen viele Beobachter jedoch vor allem angesichts der Lage in Kasai als fatal.

Unter diesem Link können Sie einen Artikel der BBC zu der Entscheidung lesen.

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Erscheinungsdatum

03 April 2017

Themen

Monusco