DRC violence: Thousands trapped amid fighting in Ituri province

DRC violence: Thousands trapped amid fighting in Ituri province

Die Situation in der Provinz Ituri hat sich laut der Hohen Flüchtlingskommission der Vereinten Nationen (UNHCR) seit Mitte der Woche durch mehrfache Angriffe dramatisch verschlechtert.
Der blutige Konflikt zwischen den ethnischen Gruppen Hema und Lendu in der nordöstlichen Provinz in der DR Kongo hat letzte Woche wieder Hunderte das Leben gekostete und eine neue Welle der Flucht ausgelöst. Selbstverteidigungsmilizen, die in jedem der beiden Lager gebildet wurden, schüren laut dem UNHCR einen Kreislauf aus Angriffen, Rache und Hass zwischen den beiden ethnischen Gruppen.
300.000 Vertriebene soll der Konflikt laut dem UNHCR inzwischen ausgelöst haben. Viele versuchen über den See Albert die Grenze nach Uganda zu überqueren. Mehr als 80.000 Vertriebene sollen sich aber weiterhin in der Provinz Ituri befinden. Die Kommunalverwaltungen und die katholische Kirche appellieren darauf, dass eine humanitäre Versorgung dringend benötigt wird. Sicherheitsprobleme behindern allerdings den Einsatz humanitärer Organisationen.

Artikel zur dramatischen Situation in Ituri finden Sie hier und hier.

Ähnliche Pressespiegel

Aktuelles zum Thema

Erscheinungsdatum

27 Juni 2019

Themen

Gewalt, Flüchtlinge, Konflikt