Ein doppelter Albtraum

Ein doppelter Albtraum

In der östlichen kongolesischen Provinz Nord-Kivu ist nahe der Millionenstadt Beni Ebola ausgebrochen. Das Gesundheitsministerium bestätigte bisher 46 Fälle einer Ansteckung; 43 Menschen sind bereits gestorben. Dennoch zeigen sich Experten zuversichtlich, dass die Lage bald in den Griff zu bekommen sei. Aufgrund eines anderen, inzwischen eingedämmten, Ausbruches von Ebola im Nordwesten des Landes waren Ärzte und Experten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bereits im Land und konnten deshalb auch hier schnell reagieren. Seit der Ebola Epidemie 2014, die große Teile Westafrikas erfasste, wurden in Krankenhäusern diverse Sicherheitsvorkehrungen geschaffen und neue Impfstoffe erfolgreich entwickelt und erprobt.

Allerdings erfolgt die Bekämpfung der Epidemie diesmal unter unwahrscheinlich schweren Bedingungen: Krieg und Massenflucht fördern die Ausbreitung von Seuchen. Teile der betroffenen Gebiete leiden unter ständigen gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen Rebellengruppen und dem Militär. Aufgrund andauernder Massaker seitens der Rebellen sind hunderttausende Menschen auf der Flucht. Viele Ärzte können von Ebola betroffene Ortschaften nicht ohne Begleitschutz erreichen.

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Erscheinungsdatum

17 August 2018

Themen

Gesundheit, Sicherheitslage, Flüchtlinge