Elections en RDC: émois autour de la candidature d’un milicien condamné pour viols sur enfants

Elections en RDC: émois autour de la candidature d’un milicien condamné pour viols sur enfants

Kürzlich wurde bekannt gegeben wessen Kandidaturen für die Präsidentschafts-, Parlaments- und Provinzwahlen im kommenden Dezember in der DR Kongo von der Wahlkommission CENI (Comission électorale nationale et indépendante) vorläufig zugelassen werden. Für Empörung sorgte die Zulassung der Kandidatur Frédéric Batumikes in der Provinz Süd Kivu. Der ehemalige Milizsoldat wurde bereits verurteilt wegen der Vergewaltigung von mehr als 40 Mädchen im Alter zwischen 18 Monaten und 12 Jahren. Nichtregierungsorganisationen und Teile der Zivilgesellschaft begrüßten die Verurteilung als historischen Schritt im Kampf gegen die Straffreiheit in Konfliktgebieten.

Die CENI gab bekannt die Kandidatur Batumikes zu annullieren. Nach eigenen Angaben sei sie zu spät über seine Verurteilung informiert gewesen. Dennoch schadet dieser Zwischenfall dem ohnehin ramponierten Ansehen der Wahlkommission. Die Beibehaltung von Verbrechern und die Entfernung bestimmter Bürger auf der Grundlage von politischen Anordnungen werden dazu beitragen, das mangelnde Vertrauen und die Glaubwürdigkeit, die der CENI geblieben sind, zu beseitigen heißt es seitens einer lokalen Zivilorganisation.

Die gesamten Presseartikel finden Sie hier in französischer Sprache.

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Erscheinungsdatum

29 August 2018

Themen

Milizen, sexualisierte Gewalt, Wahlen, Justiz