Entretien avec Pierre-Claver Mbonimpa: „Si je meurs demain…“

Entretien avec Pierre-Claver Mbonimpa: „Si je meurs demain…“

Der bekannte burundische Menschenrechtsaktivist Pierre-Claver Mbonimpa schilderte in einem Interview mit der taz den Hergang des Mordversuchs, der im August 2015 an ihm verübt wurde. Bereits im Vorfeld des Attentats kursierten Nachrichten in Sozialen Netzwerken, dass Mbonimpa verstorben sei, bis er schließlich von einem Motorradfahrer verfolgt und am Hals von einer Kugel getroffen wurde. Seit diesem Vorfall befindet sich der Menschenrechtsaktivist in Belgien im Exil und versucht sich gesundheitlich zu restabilisieren.
Dennoch beschäftigt ihn nach wie vor die politische Lage in Burundi, besonders das bevorstehende Verfassungsreferendum am 17. Mai 2018. Bei einer Zustimmung dessen könnte der Präsident Burundis, Pierre Nkurunziza, eine umstrittene Amtszeit bis 2034 antreten. Mbonimpa glaubt, dass dieses Referendum  keine positiven Auswirkungen auf die burundische Bevölkerung habe, sondern eher ein Versuch sein könnte, die Monarchie im Land wiederherzustellen. Zudem bezweifelt er, dass die Konflikte in Burundi ausschließlich ethnischer Natur sind, sondern eher auf die allgemeine Unzufriedenheit und Angst in der Bevölkerung zurückzuführen sind. Laut Mponimpa ist das Referendum aber auch eine Möglichkeit, dass Menschen in Burundi näher zusammenrücken und diese mit Hilfe der internationalen Gemeinschaft eine Problemlösung für das Land finden.

Das gesamte Interview auf Französisch finden Sie hier.

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Erscheinungsdatum

16 Mai 2018

Themen

Menschenrechte, Verfassungsänderung, Demokratie