Fighting kills more than 3,000 in Congo's Kasai region: Catholic Church

Fighting kills more than 3,000 in Congo's Kasai region: Catholic Church

Die Kämpfe zwischen kongolesischen Sicherheitskräften und der Kamuina Nsapu Miliz haben mindestens 3.383 Menschen in der zentralen Kasaï-Region seit Oktober 2016 getötet, sagte die katholische Kirche der DR Kongo am 20. Juni 2016 in dem bisher detailliertesten Bericht über die Gewalt in Kasaï. Da ungefähr 40% der Bevölkerung katholisch sind, hat der Bericht einen beträchtlichen Einfluss im Land.

Kirchenfunktionäre sagten, dass das Militär, laut eigener Quellen in ländlichen Gebieten an der Grenze zu Angola, zehn Dörfer zerstört hat, um einen Aufstand auszulösen. Sie beschuldigten ebenfalls die Kamuina Nsapu Miliz, Hunderte von Menschen ermordet, vier Dörfer zerstört und Kirchengebiete attackiert zu haben, um die zentralen Regierungstruppen zu vertreiben.

Die Kämpfe in Kasaï begannen im August 2016, als das Militär den Anführer der Kamuina Nsapu tötete, welcher die zentralen Regierungskräfte aufforderte, die Region zu verlassen. Die Zusammenstöße schüren die Angst vor einem größeren Konflikt in der DR Kongo - einem Pulverfass aus ethnischen Rivalitäten und dem Konkurrenzkampf um Mineralressourcen. 

Die Gewalt hat die politischen Spannungen in der DR Kongo, in der es seit Präsident Kabilas Entscheidung, am Ende seines Mandats im Amt zu bleiben, ohnehin schon unruhig ist, verstärkt. Der VN-Menschenrechtsrat in Genf entscheidet deshalb diese Woche, ob er eine Untersuchung der Gewalt in Kasaï genehmigen soll.

Den vollständigen Artikel können Sie hier nachlesen.

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Erscheinungsdatum

23 Juni 2017

Themen

Gewalt, Unruhen, Kasai