Flambée des prix : un Nouvel an hors de prix

Flambée des prix : un Nouvel an hors de prix

Burundi erlebt zum neuen Jahr eine enorme Inflation der Lebensmittelpreise. Fleisch, Reis und Bier unterliegen aktuell einer Preissteigerung von rund 30%.

Offiziell wird die drohende Knappheit von Lebensmitteln durch die CoVid19-Pandemie verantwortlich gemacht, jedoch sind sämtliche Lebensmittel aktuell zur Genüge vorhanden. Laut Gerüchten sind also vielmehr Kartellabsprachen und Spekulationen ursächlich für den rasenden Preisanstieg – Händler hätten die Feiertage genutzt, um unbemerkt ihre Preise zu erhöhen. Die Händler streiten dies ab und geben an, dass die Preissteigerung für die Lebensmittel aus dem Großhandel komme. Der Unmut in der Bevölkerung ist groß, der Regierung wird vorgeworfen nicht gegen die Preissteigerung vorzugehen und das Problem somit auf ärmere Bevölkerungsschichten abzuwälzen. Klassische Bestandteile von Festessen, wie Fleisch, Reis und Bier, sind von der Inflation am stärksten betroffen, doch auch Grundnahrungsmittel wie Mehl, Bohnen, Zwiebeln und Palmöl sind aktuell deutlich teurer als gewöhnlich. Es wird davon ausgegangen, dass die Schwankung nicht von der erhöhten Nachfrage während der Festtage ausgeht und die Preise nicht wieder auf das Vorjahresniveau zurückfallen werden.

Den vollständigen Artikel auf Französisch gibt es unter diesem Link.

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Erscheinungsdatum

04 Januar 2022

Themen

Wirtschaft, Humanitäre Lage