Human Rights Watch: Ermittlungen der Regierung ignorieren alle staatlichen Missbrauchsfälle

Human Rights Watch: Ermittlungen der Regierung ignorieren alle staatlichen Missbrauchsfälle

Nach den Ereignissen am 11. Dezember 2015, als Sicherheitskräfte in den als "rebellisch" geltenden Vierteln Bujumburas Musaga und Nyakabiga viele Menschen getötet oder willkürlich verhaftet hatten, hatte der Generalstaatsanwalt Valentin Bagorikunda eine Untersuchungskommission eingerichtet.

Deren nun im März veröffentlichten Ergebnisse leugnen Tötungen von Bürgern Bujumburas und sprechen nur von bewaffneten Kämpfern unter den Todesopfern, die alle auch Uniformen getragen hätten.

Die unabhängige NGO Human Rights Watch hatte selbst direkt nach den schrecklichen Ereignissen im Dezember Nachforschungen angestellt, bei denen sie keinerlei Verbindung zwischen den Todesopfern und den vorherigen Kampfhandlungen oder gar dem Militärputsch finden konnte. 

Lesen Sie hier den kompletten Kommentar zum burundischen Untersuchungsbericht bei Human Rights Watch.

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Erscheinungsdatum

14 April 2016

Themen

Menschenrechte