Joint Statement: Government of Rwanda, UNHCR and African Union agree to evacuate refugees out of Libya

Joint Statement: Government of Rwanda, UNHCR and African Union agree to evacuate refugees out of Libya

Die ruandische Regierung, das VN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) und die Afrikanische Union haben am 10.09. eine Absichtserklärung zur Errichtung eines Transitverfahrens für Flüchtlinge aus Libyen unterzeichnet. Demnach sollen Flüchtlinge und Asylbewerber, die sich derzeit in libyschen Lagern aufhalten, auf freiwilliger Basis in Ruanda in Sicherheit gebracht werden. Nach ihrer Ankunft wird das UNHCR dauerhafte Lösungen für die Evakuierten anstreben, einschließlich Umsiedlung und Wiedereingliederung.

Zuerst soll eine Gruppe von 500 Menschen, vorwiegend aus dem Horn von Afrika, evakuiert werden, darunter auch gefährdete Kinder und Jugendliche. Es wird erwartet, dass die Evakuierungsflüge in den kommenden Wochen starten und in Zusammenarbeit mit den ruandischen und libyschen Behörden durchgeführt werden. Die Afrikanische Union soll Hilfe bei den Evakuierungen und der Mobilisierung von Ressourcen leisten. Sie soll auch strategisch-politische Unterstützung durch Training und Koordinierung anbieten. Das UNHCR soll Schutzleistungen und notwendige humanitäre Hilfe bereitstellen, einschließlich Wasser, Unterkunft, Bildung und Gesundheitsversorgung.

Derzeit werden schätzungsweise 4.700 Menschen in den libyschen Lagern festgehalten, die nominell unter staatlicher Aufsicht stehen, aber oft von bewaffneten Gruppen geleitet werden.

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Erscheinungsdatum

10 September 2019

Themen

Flüchtlinge, Internationale Gemeinschaft, Vereinte Nationen