Kabila will mehr vom Kobalt-Kuchen

Kabila will mehr vom Kobalt-Kuchen

Die DR Kongo hat ein reiches Kontingent an Kobalt und trug somit  im Jahr 2017 mit einem Anteil von 70% zur Weltproduktion des Metalls bei. Mit Erwartungen an die Verdreifachung der Kobaltnachfrage bis 2030, konnte ein enormer Anstieg der Kobaltpreise verbucht werden.

Die Regierung der DR Kongo sieht darin eine finanzielle Quelle, die sie zu ihrem Vorteil nutzen möchte und meldet nun Anspruch einer Beteiligung von 60% an den Exporterlösen der Bergbauunternehmen an. Außerdem will sich die DR Kongo selber zunehmend am Kobaltabbau beteiligen. Zusätzlich soll ein neues Gesetz zum Abbau des Metalls die Lizenzgebühr von 2 auf 3,5% und möglicherweise sogar 5% erhöhen und Kobalt als „strategisches Mineral“ klassifizieren.

Dies ist als kritisch zu beurteilen, da der Abbau von Rohstoffen wie Kobalt und Kupfer in der DR Kongo als überwiegend korrupt gilt und die Erträge keinesfalls dem Staatshaushalt zu Gute kommen, sondern der Gegenwärtigen Regierung unter Präsident Kabila.

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Erscheinungsdatum

12 Januar 2018

Themen

Rohstoffe