Kinshasa: Une journaliste contrainte de vivre dans la clandestinité après un kidnapping

Kinshasa: Une journaliste contrainte de vivre dans la clandestinité après un kidnapping

Christine Tshibuyi, eine kongolesische Journalistin für eine Online-Zeitung aus Kinshasa, wurde am 19. Mai 2018 in Lingwala von einer Gruppe bewaffneter Männer mit einem Taxi entführt. Daraufhin wurde sie mehrere Stunden in einem Haus festgehalten und wiederholt  von ihren Entführern geschlagen, bis sie dank einer Frau, die ebenfalls Teil der Kidnapping-Aktion war, fliehen konnte. Die Frau hatte Differenzen mit der Entführergruppe und ließ Christine nicht weit von einer Fränzosisch-Schule frei. Die Journalistin fühlt sich im Stande die Täter zu identifizieren, da sie während ihrer Verschleppung ihre Gesichter zeigten.

Drei Tage nach der Entführung erhielt Christine immer wieder nächtliche Besuche von Unbekannten in ihrem Haus, die mehrmals an ihre Tür klopften. Beim dritten Mal riefen diese sogar ihren Namen und drohten ihr Vergeltung an. Die Journalistin glaubt, dass die Drohungen von den gleichen Männern kommen würden, die sie bereits entführt haben. Diese wollen sich nun an ihr rächen oder sie verschwinden lassen. Seit dem letzten Vorfall hat Christine ihr Haus verlassen und an einem unbekannten Ort in Sicherheit gebracht.

 

Den vollständigen Artikel auf Französisch finden Sie hier.

Ähnliche Pressespiegel

Aktuelles zum Thema

Erscheinungsdatum

14 Juni 2018

Themen

Gewalt, Pressefreiheit