Le Burundi réclame des réparations à l'Allemagne

Le Burundi réclame des réparations à l'Allemagne

116 Jahre nachdem deutsche Siedler mit dem burundischen König in Kiganda einen Vertrages abschlossen, wodurch Burundi zeitweise seine Unabhängigkeit verlor, fordert die burundische Regierung nun Entschädigung für durch die deutsche Kolonisation verursachten Schäden.

Laut der burundischen Regierung hätte der Kiganda-Vertrag die Sklaverei aufrechterhalten und als solche sollte die Verantwortung Deutschlands durch finanzielle Wiedergutmachung unterstrichen werden.Bisher war jedoch kein offizielles Rechtsmittel eingeleitet worden. Heute könnten sich die Forderungen auf die finanzielle Unterstützung der Unabhängigkeitsfeierlichkeiten im Juli beschränken.

Der deutsche Botschafter in Bujumbura, der zu diesem Thema kontaktiert wurde, lehnte es ab, sich zur Frage der finanziellen Unterstützung zu äußern. Deutschland hatte gegenüber der burundischen Regierung Sanktionen verhängt, nachdem Präsident Nkurunziza 2015 verfassungswidrig ein drittes Mandat antrat und sich der Geheimdienst, die Sicherheitskräfte sowie die regierungsnahe Jugendmiliz Imbonerakure zahlreicher schwerwiegender Menschenrechtsverletzungen schuldig machte. Seit dem Ende der internationalen Zusammenarbeit nach der politischen und sozioökonomischen Krise 2015 sieht sich die burundische Regierung mit ernsten finanziellen Sorgen konfrontiert.

Den vollständigen Artikel auf Französisch finden Sie hier.

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Erscheinungsdatum

19 Juni 2019

Themen

Deutschland, Konflikt, Menschenrechtsverletzung