Les expulsions de Congolais d'Angola aggravent la crise au Kasaï et risquent d'alimenter de nouveaux conflits (NRC)

Les expulsions de Congolais d'Angola aggravent la crise au Kasaï et risquent d'alimenter de nouveaux conflits (NRC)

Rund 360.000 Kongolesen haben in den vergangenen Woche die neun Grenzposten zwischen der DR Kongo und Angola überquert, nachdem die Regierung Angolas sie ins Nachbarland ausgewiesen hat.
Dabei handelt es sich zum einen um illegale eingewanderte Arbeitsmigranten und zum anderen um Kongolesen, die vor der massiven Gewalt in den Kasai-Provinzen geflohen sind, die in der zweiten Hälfte des Jahres 2016 ausbrach und bis 2017 anhielt.
Die Vertreibung der Kongolesen aus Angola im letzten Monat ist wirklich schockierend und kann die Situation in Kasai weiter destabilisieren", sagte Ulrika Blom, Direktorin des Norwegian Refugee Council (NRC) in der DR Kongo. "Diese Menschen üben einen noch größeren Druck auf eine bereits vorhandene katastrophale humanitäre Situation aus", fügt sie hinzu.
Die massiven Ausweisungen zwei Monate vor dem Abhalten der Parlamentswahlen in der DR Kongo, dürften "den normalen Verlauf dieses von den Kongolesen so lange erwarteten Großereignisses stören", befürchtet auch die Nationale Bischofskonferenz der DR Kongo CENCO am Mittwoch in einer Stellungnahme.

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Erscheinungsdatum

01 November 2018

Themen

Flüchtlinge, Menschenrechte, Konflikt