More than 50 women accuse aid workers of sex abuse in Congo Ebola crisis

More than 50 women accuse aid workers of sex abuse in Congo Ebola crisis

Hauptsächlich sei der Missbrauch von Männern ausgegangen, die sich als Mitarbeiter internationaler Organisationen ausgegeben hatten. Die Mehrheit der betroffenen Frauen gab an, dass ihnen entweder Sex vorgeschlagen wurde, sie dazu gezwungen wurden, oder im Gegenzug ein Jobangebot erhielten. Für die Frauen, die sich weigerten, hatte dies oftmals die Konsequenz, dass ihre Beschäftigungsverträge gekündigt worden sind. Außerdem gaben mindestens zwei Frauen an, aufgrund ihres Missbrauchs schwanger geworden zu sein.

Mit den meisten Anschuldigungen sieht sich die WHO konfrontiert. Jedoch bemerkten einige befragte Frauen, dass auch Männer von UNICEF, Oxfam, Médecins Sans Frontières, World Vision, ALIMA und der IOM beteiligt gewesen sind. Im Zuge dessen versprachen drei Organisationen, die aufgedeckten Anschuldigungen zu untersuchen. Auch der UN-Generalsekretär António Guterres forderte eine vollständige Aufarbeitung. Die meisten Hilfsorganisationen und NGOs gaben jedoch an, während der Ebola-Krise keine Missbrauchsberichte aus dem Kongo erhalten zu haben.

Die Anzahl und Ähnlichkeiten der vielen Berichte aus der östlichen Stadt Beni lässt darauf schließen, dass die Missbrauchspraktiken weit verbreitet waren. Das vollumfängliche Ausmaß liegt jedoch im Verborgenen. Viele Frauen nannten die Angst vor Repressalien oder dem Verlust des Arbeitsplatzes als Gründe, weswegen sie ihre Vorfälle nie gemeldet hatten.

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Erscheinungsdatum

05 Oktober 2020

Themen

sexualisierte Gewalt, Menschenrechtsverletzungen, Korruption