Oberstes Gericht im Kongo erklärt Tshisekedi zum rechtmäßigen Präsidenten

Oberstes Gericht im Kongo erklärt Tshisekedi zum rechtmäßigen Präsidenten

Der unterlegene Oppositionskandidat Fayulu ist mit seiner Klage gegen das vorläufige Wahlergebnis beim Verfassungsgericht gescheitert. Trotz diverser Hinweise auf einen möglichen Wahlbetrug erklärte das Oberste Gericht des Landes die Klage für unbegründet. Auch sah das Gericht kein Problem in der Tatsache, dass 1,25 Millionen Wahlberechtigte auf Grund von Unruhen und der Ebola-Epidemie von der Wahl ausgeschlossen wurden.

Nach Bekanntgabe der Entscheidung des Verfassungsgerichts wandte sich Fayulu bereits an die internationale Gemeinschaft mit der Bitte, Tshisekedi nicht als Präsidenten anzuerkennen.

Basierend auf veröffentlichten Unterlagen der Wahlkommission CENI sowie der katholischen Kirche in der DR Kongo, die mit 40000 Wahlbeobachtern im Land vertreten war, hat Fayulu bei der Präsidentschaftswahl knapp 60 Prozent der Stimmen erhalten. Auch die Afrikanische Union meldete sich bereits am Donnerstag zu Wort und äußerte große Zweifel am Ergebnis der Wahl.

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Erscheinungsdatum

21 Januar 2019

Themen

Präsidentschaftswahl, Opposition