Le correspondant burundais remis en liberté en RDC – mais détenu par la police burundaise?

Le correspondant burundais remis en liberté en RDC – mais détenu par la police burundaise?

Der Korrespondent der Deutschen Welle (DW) in Burundi, Antéditeste Niragira, wurde am Montag durch die Agence nationale de renseignements (ANR), den Nachrichtendienst der DR Kongo, befreit nachdem er fünf Tage in der DR Kongo inhaftiert war und wurde daraufhin an die Grenze zu Burundi geführt. Seitdem haben sich seine Spuren verloren.

Niragira hatte einen Bericht für die DW über die schwierigen Bedingungen der burundischen Flüchtlinge im Flüchtlingslager "Kavimvira" in der DR Kongo geschrieben. An diesem Ort wurde er auch von den kongolesischen Behörden verhaftet und dann in das Gefängnis von Uvira gebracht.

Der Sprecher der Deutschen Welle, Christoph Jumpelt, bedankte sich bei allen internationalen Organisationen, die an der Befreiung von Niragira mitgewirkt haben, zeigte sich jedoch besorgt über die Tatsache, dass die burundischen Behörden ihn nicht zu seiner Familie lassen. „Nachdem er zu Unrecht in der DR Kongo festgenommen wurde, verstehe ich nicht warum er jetzt von der burundischen Polizei festgehalten wird", so Jumpelt. Antéditeste Niragira wurde zum letzten Mal am Mittwoch, den 17. Mai gegen Mittag mit seiner Ehefrau in Gatumba, an der Grenze zwischen Burundi und der DR Kongo, gesehen.  

In einem Telefongespräch mit der französischsprachigen Redaktion der DW, sagte der Sprecher der burundischen Polizei, Pierre Nkurikiye, dass Antéditeste Naragira in guten Händen sei und morgen eine Erklärung veröffentlicht werde. In einem Tweet am Montagnachmittag teilte Nkurikiye mit, dass die burundische Polizei in Kontakt mit den Behörden der DR Kongo getreten ist, um Naragira zurückzubringen. Mehr Informationen über den Aufenthaltsort Naragiras gibt es bisher jedoch nicht.

Lesen Sie hier den Artikel der Deutschen Welle dazu nach. 

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Erscheinungsdatum

23 Mai 2017

Themen

Pressefreiheit