RD Congo : L’enquête sur les corps repêchés dans la rivière Lubumbashi doit être crédible

RD Congo : L’enquête sur les corps repêchés dans la rivière Lubumbashi doit être crédible

Am 9. Juli gab es in ganz Kongo massive Proteste gegen die Ernennung Ronsard Malondas zum Vorsitzenden der Wahlkommission. Er war bereits bei den letzten Wahlen Generalsekretär der Kommission und aus Sicht der Demonstrierenden somit mitschuldig am massiven Wahlbetrug.

Mehreren Quellen zufolge wurden bei diesen Demonstrationen in Lubumbashi mindestens 16 Protestierende der Partei UDPS von Präsident Tshisekedi festgenommen und in ein Militärlager verschleppt.

Zwischen dem 12. Juli und dem 3. August wurden vier Leichen aus einem Fluss geborgen. Die Männer, zwischen 18 und 49, waren Mitglieder der UDPS und wurden seit den Protesten am 9. Juli vermisst. Ihre Körper wiesen Spuren von Misshandlung und Folter auf.

Einer der Toten wurde noch zwei Tage nach den Protesten in einem Militärlager lebendig gesehen. Soldaten forderten Geld für seine Freilassung, das die Familie allerdings nicht aufbringen konnte.

Nach Angaben von Human Rights Watch gibt es möglicherweise noch weitere Vermisste. Die Organisation fordert nun eine unabhängige Untersuchung der Vorfälle.

Den vollständigen Bericht von Human Rights Watch finden Sie hier.

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Erscheinungsdatum

12 August 2020

Themen

Zivilgesellschaft, Gewalt, Menschenrechtsverletzung