RDC: la grâce des 6 militants de la Lucha jugée «opportuniste» par leur avocat

RDC: la grâce des 6 militants de la Lucha jugée «opportuniste» par leur avocat

Kaum zwei Stunden nachdem der VN Hochkommissar für Menschenrechte am Freitag den 22. Juli die DR Kongo nach seinem Besuch verlassen hatte, unterschrieb Präsident Kabila drei präsidentielle Begnadigungen für politisch Inhaftierte. Eine davon betrifft sechs junge Aktivisten der Lucha Bewegung, die in Goma im Osten des Landes im Gefängnis sitzen und denen nun ein Straferlass zuteil wurde.  

Im März dieses Jahres wurden die drei Aktivisten zu sechs Monaten Haft verurteilt, weil sie für die Protestaktion "ville morte" Schilder vorbereitet hatten. Am Samstag verkündete Lucha allerdings, dass die sechs pro-demokratischen Gefangenen die Begnadigung Kabilas ablehnen und aus Solidrität zu anderen politischen Gefangenen ihre Strafe absitzen würden. 

Der Anwalt der Aktivisten Me Mugisho erklärte, dass der Präsident diese Maßnahme nur aus politischen Gründen getroffen hätte, damit die befreiten Gefangenen in seiner moralischen Schuld stünden und um die Sympathien der Jugend zu gewinnen. Die zwei Inhaftierten Aktivisten Fred Bauma und Yves Makwambala, die seit einem Jahr ohne einen Prozess gehabt zu haben, in Kinshasa inhaftiert sind, hätten diese Begandigung viel eher benötigt. 

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Erscheinungsdatum

25 Juli 2016

Themen

Opposition, Verhaftung, Zivilgesellschaft