RDC: le défi logistique des élections au cœur des interrogations

RDC: le défi logistique des élections au cœur des interrogations

Die Registration der Wahlkandidaten in den Provinzen der DR Kongo soll am kommenden Sonntag beginnen. Jedoch sieht sich das Land anlässlich der in sechs Monaten stattfindenden Präsidentschaftswahlen sowohl mit logistischen als auch finanziellen Schwierigkeiten konfrontiert. Die Nationale Unabhängige Wahlkommission (frz. Commission Électorale Nationale Indépendante, CENI) hat jedoch bisher noch keine offizielle Erklärung abgegeben, dass sie Unterstützung durch die Mission der Vereinten Nationen für die Stabilisierung in der Demokratischen Republik Kongo (MONUSCO) in Anspruch nehmen möchte. Anstatt dessen verkündet CENI, dass sie nicht auf externe Hilfe angewiesen seien, um Wahlen in der DR Kongo zu organisieren.

Im Gegensatz dazu steht die inoffizielle Nachricht, die MONUSCO am 16. Juni 2018, zwei Wochen vor der Registrierungsphase, erreichte: Eine Anfrage zur Unterstützung bei der Ausstattung der Registrierungsstellen in den Provinzen. Mit Helikoptern und Fahrzeugen der MONUSCO wurden daraufhin um die zwanzig Büros mit Materialien versorgt. Seit November letzten Jahres gibt es das Angebot der MONUSCO, die Wahlen mit 90 Millionen Dollar zu unterstützen. Da jedoch bisher noch keine offizielle Reaktion vonseiten CENIs erfolgte, hat die MONUSCO ihnen nun eine Frist bis zum 20. Juli 2018 gesetzt, um eine Anfrage für Beihilfe zu stellen.

 

Den Originalartikel auf Französisch finden Sie hier.

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Erscheinungsdatum

26 Juni 2018

Themen

Präsidentschaftswahlen, Monusco