RDC : le HCR choqué par les atrocités signalées dans la province de Tanganyika

RDC : le HCR choqué par les atrocités signalées dans la province de Tanganyika

Die UN-Flüchtlingshilfe (UNHCR) zeigte sich am Dienstag den 20. Februar besorgt über die zunehmende Gewalt in der Tanganyika-Provinz im Südosten der Demokratischen Republik Kongo, die verstärkt zu Vertreibungen und Menschenrechtsverletzungen führen. Laut dem Sprecher der UNHCR gibt es in der Region zum einen ethnische Auseinandersetzungen zwischen den Twa und Luba und weiteren Gruppen, sowie auch den kongolesischen Regierungstruppen und Milizen.

Seit Anfang Februar wurden in der Provinz etwa 800 Fälle von Tötungen, Entführungen und Vergewaltigungen registriert. Im Jahr 2017 wurde zudem in Tanganyika und Pweto von über 12.000 Menschenrechtsverletzungen berichtet, jedoch schätzt die UNHCR die Zahlen noch höher ein. 4.700 der Berichte beziehen sich auf körperliche Gewalt, Folter, Tötungen, willkürliche Verhaftungen, Zwangsarbeit sowie Zwangsheirat und Vergewaltigungen, wobei das Ausmaß der sexuellen Gewalt, von der auch viele Kinder betroffen sind, der UN besondere Sorge bereitet.

Die Ausschreitungen der Gewalt haben in der Provinz zu mehr als 630.000 Binnenvertriebenen geführt. Die UNHCR fordert daher die kongolesischen Behörden auf mehr Schutz für die Zivilbevölkerung zu gewährleisten und Menschenrechtsverletzungen zu bestrafen.

Zudem rief die UNHCR erneut nach stärkerer Unterstützung durch seine Geberländer auf, da der Institution im letzten Jahr pro Binnenvertriebenen weniger als 1 Dollar zu Verfügung stand.

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Erscheinungsdatum

22 Februar 2018

Themen

Flüchtlinge