RDC: l’ex-chef Sheka condamné à perpétuité pour crimes de guerre et viols de masse

RDC: l’ex-chef Sheka condamné à perpétuité pour crimes de guerre et viols de masse

Ntabo Ntaberi, auch bekannt als "Sheka", wurde am Montag den 23. November von der kongolesischen Justiz wegen "Mordes, Vergewaltigung, sexueller Sklaverei, Rekrutierung von Kindern unter 15 Jahren" im Osten der DR Kongo zu lebenslanger Haft verurteilt. Die Vereinten Nationen und weitere NGOs begrüßten die Entscheidung. 

"Sheka" ist ein ehemaliger Warlord der bewaffneten Gruppe Nduma Defense of Congo (NDC), die in der Provinz Nord-Kivu aktiv ist. Sie operieren unter dem Vorwand, gegen die ruandischen Hutu-Rebellen der Demokratischen Kräfte für die Befreiung Ruandas (FDLR) zu kämpfen. Der Osten der DR Kongo wird seit langem von Konflikten heimgesucht, die durch politische Spannungen und den Reichtum an Bodenschätzen angeheizt werden.                                                             

Die kongolesischen Behörden erließen erstmals im Januar 2011 einen Haftbefehl gegen Ntaberi. Auslöser hierfür war die Anschuldigung, dass unter seiner Führung, bei Überfällen auf Dörfer im Jahre 2010, etwa 400 Menschen vergewaltigt und fast 300 getötet worden sind. Zudem soll die NDC auch mindestens 154 Kinder in seine Reihen rekrutiert haben. 

Erst im Juli 2017 hatte "Sheka"sich vor den UN-Friedenstruppen der Mission der Vereinten Nationen im Kongo (Monusco) ergeben. Sein Prozess begann im November 2018 vor dem Militärgericht von Nord-Kivu. In dem zweijährigen Prozess haben über 170 Opfer ausgesagt. 

Den vollständigen Artikel von La Libre Afrique finden Sie unter diesem Link.

Den vollständigen Artikel von BBC finden Sie und diesem Link.

Ähnliche Pressespiegel

Aktuelles zum Thema

Erscheinungsdatum

26 November 2020

Themen

Milizen, Inhaftierung, Gewalt