RDC : Trois fois plus de morts qu’au premier semestre 2019

RDC : Trois fois plus de morts qu’au premier semestre 2019

Im ersten Halbjahr 2020 wurden im Kongo mindestens 1.300 Menschen von bewaffneten Gruppen getötet. Das teilte das Menschenrechtsbüro der UN-Mission im Kongo mit. Damit wurden in diesem Zeitraum dreimal mehr Menschen ermordet als im gleichen Zeitraum letztes Jahr.

Insgesamt kamen laut dem Bericht 1.315 Menschen durch die Gewalt ums Leben, davon 267 Frauen und 165 Kinder.

Die Zahlen verdeutlichen die Verschlechterung der Menschenrechtslage in den Konfliktprovinzen, die vor allem im Osten des Landes liegen.
Seit Ende 2017 ist insbesondere in der Provinz Ituri an der ugandischen Grenze die Gewalt gestiegen, zehntausende Menschen sind seitdem geflohen.

Der Armee, die im Dezember 2019 eine Offensive gegen Rebellen im Ostkongo gestartet hat, werden ebenfalls Verstöße gegen die Menschenrechte vorgeworfen, allerdings etwas weniger als noch im Jahr zuvor. Trotzdem sei sie seit Januar für die außergerichtliche Hinrichtung von mindestens 225 Menschen verantwortlich.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

 

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Erscheinungsdatum

06 August 2020

Themen

Konflikt, Rebellengruppen, Gewalt, Humanitäre Lage, Menschenrechtsverletzungen, Armee