RDC: un mort dans la répression d’une manifestation de miliciens démobilisés

RDC: un mort dans la répression d’une manifestation de miliciens démobilisés

Bei der Auflösung einer Demonstration von demobilisierten Milizionären im Nord-Kivu (DR Kongo) ist am vergangenen Sonntag, dem 02. Januar 2022, einer der Demonstranten ums Leben gekommen.

Hunderte von Demonstranten hatten mindestens 5 Stunden lang eine Hauptverkehrsachse im Nord-Kivu blockiert, um gegen die schlechten Bedingungen im Camp Mubambiro zu protestieren. In dem Camp sind ehemalige Milizionäre im Rahmen eines Demobilisierungsprogramms untergebracht. Als die Armee anrückte, um die Demonstration aufzulösen, wurde einer der Demonstranten durch einen Schuss getötet, drei weitere wurden verletzt. In Mubambiro herrschen laut den Demonstranten unwürdige Zustände, es fehle an Nahrung und medizinischer Versorgung. Erst in der Nacht von Samstag auf Sonntag sei ein Bewohner verhungert. Die schlechten Bedingungen führen laut den Verantwortlichen auch immer wieder dazu, dass Milizionäre zu ihren bewaffneten Gruppen zurückkehren und das Demobilisierungsprogramm verlassen.
Der Ostkongo wird schon seit über zwei Jahrzehnten von einer Vielzahl bewaffneter Gruppen dominiert. Eine Reihe von Demobilisierungsprojekten der Regierung und ihrer Partner führte bislang nicht zu dem erhofften Frieden, so dass sich die Provinzen Ituri und Nord-Kivu seit dem 06. Mai im militärischen Belagerungszustand befinden.

Den vollständigen Artikel auf Französisch finden Sie unter diesem Link.

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Erscheinungsdatum

04 Januar 2022

Themen

Demonstrationen, Milizen, Unruhen, Menschenrechte