RDCongo: insécurité au Haut-Katanga: 500 policiers et militaires évacués

RDCongo: insécurité au Haut-Katanga: 500 policiers et militaires évacués

Am letzten Märzwochenende kam es in Lubumbashi und mehreren anderen Städten in der rohstoffreichen Provinz Haut-Katanga zu gewaltvollen Ausschreitungen zwischen der Miliz Bakata Katanga unter der Führung von Gédéon und Polizei- und Sicherheitskräften. Dabei wurden am 28. März mindesten 30 Personen getötet.

Nachdem die bewaffneten Übergriffe, teilweise verbunden mit Plünderungen, wieder eingedämmt worden waren, wurde eine Untersuchungskomission gebildet, um die Vorgänge aufzuklären. Diese steht aufgrund ihrer fragwürdigen Zusammensetzung unter Kritik - insbesondere von Seiten zivilgesellschaftlicher Organisationen.

Da Mitglieder von Polizei- und Militär für ihr unpropotional scharfes Vorgehen kritisiert werden und teilweise von der Bevölkerung auch als Verursacher der Ausschreitungen bezeichnet werden, wurden aus verschiedenen Kreisen Forderungen nach dem Abzug einiger Sicherheitskräfte laut. Präsident Tshisekedi wurde aufgefordert, „irreguläre“ Polizisten und Militär aus der Region abzuziehen, weil diese verdächtigt werden, Komplizen und Täter der organisierten Plünderungen zu sein.

Am vergangenen Wochenenden folgte der Abzug von knapp 500 Offizieren und Soldaten sowie des obersten Militärkommandanten aus der Region, woraufhin sich der Gouverneur von Haut-Katanga beim Staatsoberhaupt bedankte, weil sie Lage sich nun wieder entspannen würde.

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Erscheinungsdatum

22 April 2020

Themen

Sicherheitslage, Militär, Milizen, Konflikt