RDCongo: la famille Tshisekedi embarrassée par le scandale sur la taxe RAM

RDCongo: la famille Tshisekedi embarrassée par le scandale sur la taxe RAM

Die in der Demokratischen Republik Kongo erhobene RAM-Steuer kommt wohl nicht der Staatskasse zugute, sondern fließe direkt auf die Konten von Familienangehörigen des Präsidenten Félix Tshisekedi.

Die EcoFin-Kommission des Nationalparlaments konnte keine Zahlungseingänge der Steuerbeträge in die Staatskasse feststellen und legte so einen Skandal offen, der die Öffentlichkeit in der DRK bereits seit Monaten beschäftigt. Dass sich Präsident Tshisekedi in seiner jährlichen Rede zur Lage der Nation am vergangenen Montag, dem 13. Dezember, nicht zu dem Skandal äußerte, sorgte für einen erneuten Aufschrei.
Seit Ende 2020 müssen alle Nutzer von Mobiltelefonen beim Aufladen ihres Handys eine monatliche Steuer von 0,17 bis 1,17 Dollar pro Monat entrichten, die automatisch von ihren Mobilfunkbetreibern eingezogen wird. Die Steuereinnahmen durch diese Maßnahme sollen sich jährlich auf 25 Millionen Dollar belaufen, von denen 40% direkt an den Staat gehen sollen. Von diesen 10 Millionen Dollar fehlt jedoch jede Spur. Der zuständige Minister ist ein Verwandter Tshisekedis. Dies trifft laut dem Artikel auch auf die zuständigen Personen bei den anderen Unternehmen, die von den RAM-Steuereinnahmen profitieren, zu. Insgesamt liege die Verantwortung für 95% der Einnahmen bei Personen aus dem nahen Umfeld Tshisekedis, von denen keine der Forderung einer Offenlegung der Geldströme nachkommen wolle.

Den vollständigen Artikel auf Französisch finden Sie hier.

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Erscheinungsdatum

16 Dezember 2021

Themen

Wirtschaft, Korruption, Demokratie, Regierung