Réactions mitigées après une condamnation d'Imbonerakure au Burundi

Réactions mitigées après une condamnation d'Imbonerakure au Burundi

Am 09.10. wurden vier Imbonerakure, Mitglieder der Jugendbewegung der regierenden Partei, zu lebenslanger Haft verurteilt. Sie sollen in der Nacht des 18.08. an einem Mord eines Mitglieds der oppositionellen CNL-Partei beteiligt gewesen sein. Weniger als zwei Monate nach ihrer Verhaftung wurden sie vom Gericht verurteilt.

Seit ihrer offiziellen Anerkennung durch das Innenministerium im Februar 2019 beschwert sich die CNL-Partei über Angriffe. Die Partei meldete bereits mehrere Morde ihrer Mitglieder, erzwungene Verschwindenlassen und sämtliche willkürliche Verhaftungen.

Der Vizepräsident Burundis, Gaston Sindimwo, interpretierte die Verurteilung als ein gewöhnliches Verfahren. Jeder Bürger, der Verbrechen begeht, obgleich CNDD-FDD Mitglied oder Imbonerakure, werde im Rahmen des Gesetzes bestraft.

Der Sprecher der CNL-Partei, Terence Manirambona, begrüßt das Gerichtsurteil, hofft jedoch, dass auch die Drahtzieher des Mordes gefunden und verurteilt werden. 

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Erscheinungsdatum

17 Oktober 2019

Themen

Justiz, Ermordung, Opposition