Ruanda setzt auf Atomkraft

Ruanda setzt auf Atomkraft

Ruandas Parlament hat dem Plan der Regierung zugestimmt in Kigali ein nukleares Forschungszentrum und einen kleinen Atomreaktor zu errichten. Der russische Staatskonzern Rosatom soll das Projekt realisieren, auch die Finanzierung des milliardenschweren Unterfangens soll mithilfe Russlands geschultert werden. Die Regierungen von Russland und Ruanda hatten die Pläne bereits im Oktober letzten Jahres unterzeichnet.

In dem geplanten Forschungszentrum sollen auch andere Anwendungsbereiche der Nukleartechnologie abseits der Stromerzeugung untersucht werden. So sollen möglicherweise Exportprodukte wie Obst und Gemüse durch Strahlung haltbarer gemacht werden.

Die einzigen Stimmen gegen das Projekt kamen von den beiden Abgeordneten der Democratic Green Party. Sie warnen vor der Gefahr eines Atomunfalls im äußerst dicht besiedelten Ruanda. Außerdem sei die Entsorgung des anfallenden nuklearen Abfalls nicht ausreichend geklärt.

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Erscheinungsdatum

30 Juli 2020

Themen

Entwicklung, Wirtschaft, Versorgung