South Africa: Government denies African countries pulling out of WEF because of xenophobic attacks

South Africa: Government denies African countries pulling out of WEF because of xenophobic attacks

In Johannesburg ist es in den letzten Tagen zu fremdenfeindlich motivierten Unruhen gekommen. So sollen Geschäfte und Läden von Ausländern geplündert worden sein und es wurden Autos und Gebäude angezündet. Die Angriffe sollen sich vor allem gegen afrikanische Migranten in Südafrika richten. Wie aus einem Bericht der NZZ hervorgeht, soll die hohe Arbeitslosenquote in Südafrika und strenge Auflagen für den informellen Sektor die Anfeindungen gegen afrikanische Migranten schüren.

Der südafrikanische Präsident Cyril Ramaphosa möchte das Weltwirtschaftsforum, das vom 4. bis zum 6. September in Kapstadt stattfindet, dazu nutzen, bei internationalen Firmen und Investoren zu werben. Angesichts der jüngsten Ausschreitungen dürfte dieses Anliegen erschwert werden.

Mehrere Nachrichtenportale berichteten, dass Malawi, Ruanda und die DR Kongo ihre Teilnahme am Weltwirtschaftsforum aus Protest gegen die ausländerfeindlichen Angriffe abgesagt haben. Die südafrikanische Times widerspricht diesen Gerüchten. Ruanda’s Präsident Paul Kagame hätte seine Teilnahme bereits vor den fremdenfeindlichen Angriffen abgesagt. Was die DR Kongo angeht, so habe es nie Hinweise gegeben, ob Präsident Felix Tshisekedi am Weltwirtschaftsforum teilnimmt. Welche Konsequenzen die Ausschreitungen in Johannesburg also auf das Erscheinen afrikanischer Staatschef beim Weltwirtschaftsforum haben, ist bislang nicht geklärt.

Erscheinungsdatum

04 September 2019

Themen

Unruhen; Internationale Gemeinschaft